Die DACH-Region ist der dichteste Frachtkorridore Europas. Sie ist auch eine der administrativ komplexesten für länderübergreifend operierende Spediteure, da Deutschland, Österreich und die Schweiz jeweils unterschiedliche Mautsysteme, Steuerrahmen und Regulierungsanforderungen haben.
Deutsche Maut: Was Spediteure 2026 wissen müssen
Die deutsche Maut gilt für Fahrzeuge ab 3,5 t technisch zulässiger Gesamtmasse auf Bundesautobahnen und vielen Bundesstraßen (die Schwelle wurde zum 1. Juli 2024 von zuvor 7,5 t gesenkt). Seit Dezember 2023 wird die Maut zusätzlich nach CO₂-Emissionsklasse gestaffelt — Fahrzeuge mit niedrigerem Ausstoß qualifizieren sich für den niedrigeren Tarif (Quelle: Bundesamt für Logistik und Mobilität). Toll Collect API-Integration mit Ihrem TMS ermöglicht automatisches Kilometertracking und Kostenallokation pro Auftrag.
Österreichische GO-Box und Schweizer LSVA
Österreichs GO-Box-System nutzt ein Mikrowellen-OBU für automatischen Mautabzug (ASFINAG). Die Schweizer LSVA ist eine distanz- und gewichtsbasierte Gebühr für alle Fahrzeuge über 3,5 t (BAZG). Beide erfordern separate OBUs und Abrechnungsverwaltung.
GoBD: Die Buchführungsanforderung
GoBD (die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form) erfordert, dass alle Geschäftsunterlagen — Rechnungen, Abrechnungen, Tachographendaten, Mautprotokolle — in unveränderbarem, prüfungsfähigem elektronischem Format 10 Jahre aufbewahrt werden (Quelle: Bundesministerium der Finanzen).
RouteWerk verarbeitet die Toll Collect API-Integration für die deutsche Maut (einschließlich CO₂-Aufschlagtracking), Österreichische GO-Box- und Schweizer LSVA-Unterstützung, GoBD-konformes 10-Jahres-Archiv und EU-561-Tachographenüberwachung — alles in einer Plattform für DACH-Betriebe.
