Kategorie 1: Diagramm-Tools (Lucidchart, Miro, draw.io, Excalidraw)
Wofür sie wirklich sind: Kollaboratives Whiteboarding und einmalige Diagramme für Präsentationen und Design-Reviews.
Wofür sie nicht gut sind: Lebendige Architekturdokumentation. Sie erfordern manuelle Updates und haben keine Verbindung zur Codebasis.
Kategorie 2: Observability-basierte Visualisierung (Datadog Service Map, AWS X-Ray)
Wofür sie wirklich sind: Echtzeit-Traffic-basierte Abhängigkeitskarten — akkurat für aktuell aktiven Traffic.
Wofür sie nicht gut sind: Intent-Dokumentation. Sie zeigen, was passiert, nicht was passieren soll.
Kategorie 3: Vollständige Developer Portals (Backstage, OpsLevel, Cortex)
Wofür sie wirklich sind: Große Engineering-Organisationen (200+ Engineers), die eine vollständige interne Entwicklerplattform aufbauen.
Wofür sie nicht gut sind: Klein-bis-mittelgroße Teams, die Service-Abhängigkeits-Visualisierung benötigen. Der Infrastruktur-Overhead ist erheblich.
Kategorie 4: YAML-basierte statische Visualisierung (Service Map, Structurizr, PlantUML)
Wofür sie gut sind: Service-Abhängigkeitskarten, Ownership-Tracking, Onboarding, Impact-Analyse. Sie bleiben akkurat, weil Updates Teil des PR-Prozesses sind.
Service Map gehört in diese Kategorie: YAML-definiert, self-hosted, interaktiver Graph mit Hover-Trace, Filterung und teilbaren URLs. 99 € einmalig, unbegrenzte interne Nutzung.
